In der Rubrik "Medien" geben wir Hinweise auf aktuelle Medienprodukte oder interessante Veranstaltungen.

Wir möchten Ihnen hier zwei Bücher von Karl Lüönd vorstellen. "Gelebtes Unternehmertum" (erschienen 2010 im Verlag Neue Zürcher Zeitung) ist exemplarisch für seine Dokumentationen und Festschriften, die er für zahlreiche Firmen in Auftragsarbeit schuf. Sein Motto für solcher Art Schreibarbeit war immer: "Man kann mich mieten, aber nicht kaufen". Und diese Unabhängigkeit gereichte ihm zu jener Reputation, derer man bedarf um z. B. den Zürcher Literaturpreis zu erhalten. "Gelebtes Unternehmertum" ist aber auch ein hervorragender Beitrag, um das Werk und die Bedeutung von Dr. h.c. Walter Reist als Unternehmer und Gründer des Lilienberg Unternehmerforums kennen zu lernen. Am Donnerstag, 30. Juni 2011, durfte unsere Stiftung Herrn Dr. h.c. Walter Reist in einem Festakt auf dem Lilienberg ehren und ihm unsere Ehrenurkunde übergeben. In der nun erschienenen Dokumentation über den Festakt schrieb Karl Lüönd einen beachtenswerten Artikel zum Lebenswerk von Dr. h.c. Walter Reist. Mehr darüber unter Ehrungen und Schriftenreihe. Mehr über das Buch "Gelebtes Unternehmertum" erfahren Sie hier!

Kürzlich erschienen ist "Die Macht und die Ehrlichkeit". Ein "Best of" an Kolumnen von Karl Lüönd, die sich mit dem Medienzirkus befassen. Das Vorwort beginnt in typisch unverblümter Lüönd-Art folgendermassen: "Mitleid ist fehl am Platz. Wir haben diese Krise redlich verdient. Sie ist die Folge jahrzentelang geduldeter Bequemlichkeit und Arroganz". Und so geht es dann weiter; stets begleitet von süffisanten Innereien aus dem Medienzirkus und von scharfsinniger Analyse und Lebenserfahrung. Jeder findet darin etwas, was er sich hinter die Ohren schreiben kann. Z. B. das, was Karl Lüönd für unsere eher traditionsbewussten Kreise aufspart: "Tradition pflegen heisst nicht die Asche verwalten, sondern die Flamme bewahren"! Wer sich für das Buch "Die Macht und die Ehrlichkeit" interessiert, findet weitere Stimmen zum Buch und die direkte Bestellmöglichkeit hier auf der Homepage des Qualitäts-Verlages Rüegger, den wir Ihnen auch für weitere Werke nur empfehlen können.

«Nötig und richtig ist eine Positionierung der Schweiz, die heisst: mehr Verantwortung und mehr Freiheiten als heute und als anderswo.» Verantwortung, nicht als Last verstanden, sondern als Kompetenz zur Bewegung, als Aufforderung zum Handeln, und Freiheiten, die der Einzelne zu nutzen vermag, sind zentrale Elemente im Denken und Handeln des Politikers und Unternehmers Ulrich Bremi (weitere Infos zu Ulrich Bremi auf seiner Website).
Im ersten Teil des Buches wird Ulrich Bremis Lebensweg beschrieben: vom Mechanikerlehrling bis zum führenden liberalen Politiker und Unternehmer. Im zweiten Teil nimmt Ulrich Bremi im Gespräch mit dem Autor Thomas Häberling Stellung zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Grundfragen unserer Zeit (z. B. Ökologie, demographische Entwicklung, Globalisierung, Liberalismus), wie er es auch schon in dem von uns veröffentlichten Gespräch mit Roger de Weck getan hat (vgl. PDF weiter unten Mitgliederbrief Nr. 222 von "Gesellschaft und Kirche wohin?").

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Den Mitgliederbrief "Schweizer Sternstunden. Ulrich Bremi im Gespräch mit Roger de Weck" können Sie hier als PDF downloaden. |

Verlag Nagel & Kimche, Zürich und München, 112 S.
Aus dem Buchbeschrieb: "Das Wirtschaftssystem, das unser Leben prägt, hat versagt. Die Krise ist allgegenwärtig, eine Krise der Finanz, der Wirtschaftsführer, der Politik, der Medien – dahinter eine Wertekrise. Der ehemalige ZEIT- und Tages-Anzeiger-Chefredaktor Roger de Weck erklärt die Ursachen. Er zeigt, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss: wider das schnelle Geld und das „Diktat der kurzen Frist“, das uns alle in Hektik stürzt. Er skizziert einen Markt, auf dem ökologische und soziale Ziele so viel gelten wie das Gewinnziel. Ein System, das den Eigennutz sehr wohl nutzt, aber eingrenzt. Ein privates Eigentum, das verpflichtet. Eine neue Kultur der Verantwortung. Nach der Krise bietet das, was am meisten gefragt und am wenigsten angeboten wird: Orientierung inmitten einer großen Unordnung."

Mit einem Artikel des Historikers Tobias Salander versuchen wir hier, das Buch von Markus Somm über General Guisan und die Situation der Schweiz im 2. Weltkrieg allgemein in den aktuellen Zeitzusammenhang zu stellen. Wir danken der Chefredaktion der Zeitschrift "Zeit-Fragen"für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.
Lesen Sie den Artikel als PDF-Download untenstehend.
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Artikel_von_Tobias_Salander_in_Zeitfragen_Nr_17_vom_26_April_2010.pdf |